Auftragsabwicklung

„Order Process; Prozess der Erfüllung von Kundenaufträgen vom Zeitpunkt der Bestellaufgabe durch den Kunden bis zum Zahlungseingang des Leistungsentgelts beim Lieferanten.

Teilfunktionen sind: a) Auftragsübermittlung: Beispiele sind die formlose Bestellung durch den Kunden, die Übermittlung von Bestellformularen per Brief oder Telefax, die telefonische Bestellung, internetbasierte Bestellung, Bestellannahme durch Außendienstmitarbeiter, elektronische Übermittlung über Mobilkommunikationstechnologien sowie automatisierte Bestellsysteme. 
b) Auftragsbearbeitung: umfasst die Überprüfung der Kundenaufträge hinsichtlich Preiskonditionen, Liefermodalitäten und Bonität des Kunden sowie die Einplanung in das Produktions- und Logistiksystem. 
c) Fertigung und/oder Auftragszusammenstellung: Produktion, auftragsgemäße Zusammenstellung der Güter im Lager (Kommissionierung). 
d) Verpackung und Versand: Verpackung, Erstellung der Versandpapiere und Versand der Güter. 
e) Fakturierung: Rechnungstellung der erbrachten Leistungen. Die Fakturierung kann vor der Kommissionierung (Vorfakturierung) oder nach der Kommissionierung (Nachfakturierung) erfolgen. 
f) Zahlungstransaktion: papierbasierte oder elektronische Übermittlung der Zahlung oder Barzahlung.“

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Auftragsabwicklung, online im Internet:
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/72984/auftragsabwicklung-v10.html

Von der Anfrage bzw. der Auftragserteilung, über die Kommissionierung, bis zur Faktura, kann die gesamte Auftragsabwicklung in W&G effective company® Vertrieb automatisiert im Rahmen eines Workflows ablaufen. Da das System bei Automobilzulieferern im Einsatz ist, ist der elektronische Datenaustausch via EDI/EDIFACT gewährleistet.